Das Ende der Menschheit naht…

Die Auslöschung der menschlichen Zivilisation naht mit riesigen Schritten

Ende Mai veröffentlichte die Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde der Vereinigten Staaten, NOAA, die die Messstation Mauno Loa auf Hawaii betreibt, einen neuen Rekordwert: 417,2 ppm (parts per million CO2). Damit liegt der bisherige diesjährige Höchstwert schon 2,4 ppm über dem letztjährigen Wert. Was sich nach wenig anhört, ist in Wirklichkeit ein erschreckend hoher Anstieg. (https://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/)

Atmospheric CO2 at Mauna Loa Obersvatory
Damit wird die irdische Atmosphäre schon im kommenden Jahr die 420 ppm CO2 überschreiten, die von manchen Klimaforscher*innen in der Vergangenheit als so gefährlich bezeichnet wurde, da dann der Klimakollaps nicht mehr aufzuhalten sei. (https://books.google.de/books?id=lIInBAAAQBAJ
&pg=PA119&lpg=PA119&dq=IPCC+420+ppm&source=bl&ots=Jjpf_2r4KL&sig=ACfU3U2n0mfIANqHGgruUsks3jXCsC_o-Q&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwi8n
JCGk_rpAhXNlIsKHfdeAVgQ6AEwB3oECAkQAQ#v=onepage&q=IPCC%20420%20ppm&f=false
)

Die heutigen Apelle und Beschreibungen von Spitzenklimaforscher*innen sind auf Grund des Versagens der Weltgemeinschaft noch wesentlich dramatischer, ja fast schon resignierend. (https://voiceofaction.org/collapse-of-civilisation-is-the-most-likely-outcome-top-climate-scientists/)

Klar erkennen kann man, dass alle bisherigen Klimaschutzbeschlüsse, Weltklimakonferenzen, nationale Klimaprogramme, ob in Deutschland, der EU oder sonst wo auf der Welt vollkommen versagt haben. Alle bisherigen Beschlüsse der Weltgemeinschaft von Kyoto 1997 bis Paris 2015 haben so gut wie keinen Effekt für den Klimaschutz gebracht.

Die Corona-bedingten weltweiten wirtschaftlichen Einschnitte haben zwar zeitweise für einen merklichen Rückgang der Emissionen gesorgt (ca. 17% weniger im April), aber sie fallen insgesamt nur sehr wenig ins Gewicht, sodass über das Jahr gerechnet höchstens mit einem Emissionsrückgang von 4-7% gerechnet werden kann. Damit lägen die diesjährigen weltweiten Emissionen trotz Corona-Krise im Mittel der letzten 10 Jahre und gehörten somit immer noch zu den höchsten jemals gemessenen Emissionswerten.
(https://www.theguardian.com/environment/2020/jun/04/atmospheric-co2-levels-rise-sharply-despite-covid-19-lockdowns)

Während es sich vielleicht gut anhören mag, dass wir dieses Jahr 4-7% weniger CO2 ausstoßen könnten, ist dies dennoch eine Schreckensmeldung. Denn jedes zusätzlich ausgestoßene Gramm CO2 trägt zur Erhitzung des Planeten bei. Professor Ralph Keeling von der University of California San Diego verglich den Zuwachs von CO2 in der Atmosphäre mit Müll, der auf einer Abfalldeponie abgeladen wird, „So lange wir weiterhin [CO2] emittieren, so lange wird der Müllhaufen anwachsen.“
(https://www.theguardian.com/environment/2020/jun/04/atmospheric-co2-levels-rise-sharply-despite-covid-19-lockdowns)

Eine weitere Steigerung der CO2-Konzentration auf ca. 420 ppm im kommenden Jahr wird die Folge sein. Während sich das Klima also schon unter der bisherigen CO2-Konzentration zunehmend erhitzt, erhöht sich diese Konzentration durch jede Emission und macht somit eine noch schnelle Erwärmung unseres Planeten wahrscheinlicher. Allein um die Wachstumsrate des gemessenen CO2-Gehalts merklich zu mindern, bräuchten wir jährliche 20-30% Emissionsreduktion über mindestens ein halbes Jahrzehnt hinweg. Und selbst dann, würde sich nur die Geschwindigkeit verringern, mit der sich die Welttemperatur weiter erhöht.

Um das Schlimmste noch verhindern zu können, müsste die Weltgemeinschaft auf Nullemissionen bis 2030 setzen. Und genau darauf käme es jetzt an, die Wirtschafts- und Konjunkturprogramme, die weltweit hochgefahren werden, um Wirtschaftskrisen zu verhindern, sind entscheidend. Es darf kein „zurück zum Status Quo“ geben, denn der bedeutet eine zunehmend beschleunigte Erhitzung des Planeten und eine Gefährdung der menschlichen Zivilisation innerhalb der kommenden Jahrzehnte.

Doch die Schreckensnachrichten aus Mauna Loa beeindrucken offensichtlich kaum jemanden in Politik, Medien und Wirtschaft. Sowohl das deutsche Klimaschutzpaket, das Konjunkturpaket, wie auch der European Green Deal setzen weiter auf hohe Emissionen in den kommenden Jahrzehnten. Mit diesen Programmen ist der Eintritt des Planeten in die irdische Heißzeit mit der möglichen Folge des Auslöschens der menschlichen Zivilisation unvermeidlich.

Im Kern solcher Programme müsste die schnellstmögliche Abkehr von allen fossilen Energieträgern sein, der größten Quelle für Treibhausgase. Doch während vielerorts die Abkehr von der Kohle politisch beschlossen oder marktwirtschaftlich bedingt vorangetrieben wird, wird Erdgas oftmals noch als der „klimaschonendere“ fossile Energieträger angesehen, da hier schließlich weniger CO2 ausgestoßen werde. Doch erstens ist „weniger Emissionen“ eben auch keine Option und zweitens verursachen Produktion und Transport von Erdgas Emissionen eines weiteren Treibhausgases, welches nach wie vor zu wenig Beachtung findet: Methan (CH4).

Neben dem CO2-Anteil in der Atmosphäre misst man in Mauna Loa auch dessen Methangehalt und dieser steigt ebenfalls besorgniserregend schnell. Während der Anteil nicht in ppm, sondern in ppb (parts per billion) angegeben wird, spielt das Gas dennoch eine nicht minder wichtige Rolle für die Erwärmung des Planeten. Denn das globale Erwärmungspotential (GWP) von Methan ist nach 20 Jahren etwa 85-mal größer als das von CO2. Da sich Methan schneller verflüchtigt, nähert sich die Langzeitwirkung beider Treibhausgase über die Jahrzehnte an, aber für die kommenden entscheidenden 20-30 Jahre stellt Methan eine enorme und wachsende Gefahr für unser Klima dar. (https://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends_ch4/)

Global Monthly Mean CH4
In der Methankurve aus Mauna Loa kann man übrigens sehr schön das deutlich schnellere Anwachsen der Methankonzentration ab etwa ca. 2008 erkennen, also genau in den Jahren, in denen das US-amerikanische „Frackingwunder“ begann, das seit dem für hohe Methanemissionen sorgt. Aus diesem Grund dürfen Produktion, Transport und Verbrauch von Erdgas nicht vorangetrieben werden, sondern müssen zusammen mit Kohle- und Erdölgewinnung noch in diesem Jahrzehnt beendet werden.

Die gerade im Bundeskabinett beschlossene nationale Wasserstoffstrategie wird aber den Methanausstoß weiter erhöhen. Denn noch für einige Jahrzehnte setzt die Bundesregierung statt ausschließlich auf grünen Wasserstoff, auch auf Erdgaswasserstoff, sogenannten blauen oder türkisen Wasserstoff.
(https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/die-nationale-wasserstoffstrategie.pdf?__blob=publicationFile&v=12)

Die Zahlen aus Mauna Loa zeigen uns abermals mehr als deutlich, dass die Menschheit bislang beim Klimaschutz komplett versagt hat. Das Zeitfenster, um den Einstieg in die irdische Heißzeit noch zu verhindern, schließt sich in diesem Jahrzehnt. Jeder Monat, in welchem nicht endlich die Weichen auf eine Nullemissionswirtschaft für 2030 gesetzt werden, bringt uns schneller auf den Pfad in Richtung einer unabwendbaren Katastrophe an dessen Ende die Auslöschung der menschlichen Zivilisation steht. Doch Bundesregierung und Europäische Kommission, wie auch die meisten anderen Regierungen der Welt, sind weit davon entfernt diese dramatische Lage zu erkennen, geschweige denn ernsthaft gegenzusteuern.

Hammelburg, 15. Juni 2020

Ihr Hans-Josef Fell

fell@hans-josef-fell.de
www.hans-josef-fell.de

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Das Plakat im Fenster

StreikAm 24.April ist ab 12 Uhr Streikzeit. Sei einfach aktiv und zeig deine Meinung offen.

https://fridaysforfuture.de/netzstreikfursklima/

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Alle zurück….

stop demoHeute kam die Nachricht, dass die große Demo zur Wahl in Bayern ausfällt. So ist sicher zur Zeit auch der internationale Termin Ende April zu sehen.
Die Demo in Bayern wäre am 13.03. gewesen für die Wahl am 15.03. folgend eine Idee des  #NetzstreikFürsKlima!

In ganz Deutschland und Europa rufen wir deshalb am Freitag auf zum #NetzstreikFürsKlima! Unsere Demoschilder platzieren wir mindestens bis zur bayerischen Kommunalwahl am 15. März möglichst sichtbar in Fenstern, an Briefkästen, am Arbeitsplatz, im Baum vor der Haustür, im Ladeneingang oder wo sonst es gut sichtbar ist!
https://fridaysforfuture.de/netzstreik/

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Am 24. April 2020 ist der nächste globale Klimastreik.

gas maske braunkohleSchon heute sehen wir die Auswirkungen der Klimakrise überdeutlich. Und das ist erst der Anfang. „Doch werden die Folgen viel weniger schlimm, wenn es durch Senkung der Treibhausgase gelingt, die globale Erderwärmung deutlich unter 1,5 Grad zu halten, wie es das Pariser Abkommen vorsieht,“ erklärt sogar die EU-Umweltbehörde EEA in einer am Montag veröffentlichten Auswertung. Um also das Schlimmste zu verhindern, muss jetzt entschlossen gehandelt werden. Aber trotz des beschlossenen Kohleausstieges bis 2038 (viel zu spät!) und während die Klimakrise für viele Menschen auf der ganzen Welt bereits bittere Realität ist, soll in Deutschland mit DattelnIV noch in diesem Jahr ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gehen. Das werden wir verhindern!
Wenn wir eine klimagerechte Welt erreichen wollen, müssen wir aber nicht nur Kohlekraftwerke stoppen – wir müssen auch in allen anderen Sektoren umdenken. Statt weiter fossile Energien wie die Kohlekraft mit Milliarden-Subventionen zu unterstützen und Geld in Sektoren zu stecken, die nicht zukunftsfähig sind, müssen wir zum Beispiel den öffentlichen Nahverkehr und eine bessere Fahrrad-Infrastruktur fördern. Wir brauchen Radwege statt Kohlekraftwerke! Deswegen werden wir im April für eine sozial-ökologische Transformation streiken, für die Verkehrs- und Energiewende, für Klimagerechtigkeit – und zwar jetzt!
Denn die Klimapolitik der Bundesregierung ist und bleibt weiterhin völlig unverantwortlich. Gerade Deutschland kann seiner globalen Verantwortung nur gerecht werden, wenn wir hier an allen uns möglichen Stellschrauben drehen. Weltweit werden im April also wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße gehen. Alleine in Deutschland sind schon jetzt über 120 Aktionen geplant.

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Nur weiter so..

Nur weiter so ….konnte man sagen, doch haben die Öl- und Gaskonzerne in den letzten Jahren Minus gemacht. Irgenwann kommt es zum großen Crash, zumal die Chinesen wegen des Virus auf Sparflamme fahren.
https://hans-josef-fell.de/die-fossile-energiewirtschaft-in-der-krise-kommt-bald-der-grosse-crash

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Test Energie sparen

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Klima Netz Anröchte

PipelineFür Anröchte ist es wichtig alle Kräfte zu bündeln, um vor Ort dem guten Klima auf die Beine helfen zu können. Es geht nicht darum zu sagen, ich komme alleine klar, sondern ein anderer weiß es vielleicht besser. Schlimm ist es zu meinen man bekomme es im Kopf so schnell hin, dass man alles richtig machen kann.
Die erste Domain die ich bestellt hatte war 1998 www.oekohome.de, seit 1989 heißt meine Firma OEBIS (Ökologische Bau- und Informations-Systeme), ich beschäftige mich also schon sehr lange mit der Umwelt (Energie, Bauen, Landbau und andere Bereiche). Ich habe 8 Jahre bis 2015 in Lettland gewohnt und dort Fernwärme mit Holzhackschnitzel und eine Holzvergasungsanlage für 12.000 Einwohner Kuldiga (Deutsch Goldingen) kennen gelernt, andere Bus-Systeme, in Rīga (Riga) Oberlenkerbusse und Tram und Ventspils (Windau) ein Kleinbussystem im engen Takt. Insgesamt aber ein kleiner Staat, der an die Umwelt wenig denkt. Dann über ein halbes Jahr in Berlin mit Tram und U-Bahn.
Mit den Jahren habe ich kein Fleisch mehr gegessen und in Lettland und Berlin kein Auto gehabt. Gerade die Vegane Ernährung ist bei mir Standard geworden. Fleisch, Ei, Milchprodukte und Fisch benötige ich nicht. Es war eine gute Umstellung für mich und die Umwelt.
Mir bereitet die derzeitige Entwicklung enorme Angst und wir dürfen keine Zeit verlieren und meinen irgendwann wird es wohl klappen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn es mit dem www.klima-netz.de ein Erfolg wird. Denn nur gebündelt können wir was fürs Klima schaffen.

Gruß Antonius Grotenhermen

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Klartext Klima

Stefan Rahmstorf, Özden Terli und Volker Quaschning reden zum Klima.
Dabei werden Themen wie Klimakrise, Klimakrise-Leugner, Klimapaket oder Energiewende schonungslos beleuchtet.

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Keinen Klimanotstand für Anröchte?

Keinen Klimanotstand ausrufen

Der Patriot 14.12.2019

Am Samstag druckte „Der Patriot“ einen Teil der Haushaltsrede des Bürgermeisters Schmidt unter Anröchte ab. Leider spricht sich darin Herr Schmidt gegen den Ausruf des Klimanotstandes aus. Es würden ja ohnehin viele Sachen gemacht, die das Klima schützen und CO2 aus der Luft holen.
Dazu wird der Klimanotstand nicht nur ausgerufen. Der Klimanotstand wird ausgerufen, um das Thema Veränderung des Klimas mehr in die Bevölkerung zu bringen. Häufig hat das z.B. dazu geführt dass ein Klima Netzwerk gegründet wurde, die sich aus Firmen, Gruppen, Vereinen und Einzelpersonen zusammen setzt (so in Soest). In naher Zukunft hat das Netz die Funktion der unabhängigen Beratung oder setzt eigene Ideen um.
Ferner steht der Gemeinde nach Ausruf des Klimanotstandes weitere Quellen zur Verfügung, um Energie zu sparen und CO2 zu sparen/vermeiden und Förderungen zu erhalten.
Was in Anröchte gemacht wurde, entwächst zur Zeit Personen der Verwaltung, Ingenieuren (konservativ?) und nicht unabhängigen Beratern. Wie kann also eine Heizung mit Gas z.B. in den Schulen umweltfreundliche sein. Nein Gas kommt aus der Erde, wird mit großem Aufwand gefördert und transportiert. Jedes Verbrennen (schon bei der Förderung) bringt gebundenes CO2 in die Luft. Bekommen wir Frackinggas aus den USA, haben wir sogar ein sehr umweltschädich gefördertes Gas in Deutschland.
Die neue Anlage in der Schule spart CO2. Früher war es normal, eine neue Heizung einzubauen, die weniger Energie verbraucht. In 10 Jahren ist diese Anlage daher überholt, sollte aber schon eher erneuert werden, da es falsch war, diese Heizung einzubauen. Heute achtet man darauf, dass die Heizung kein CO2 emittiert.
Bei jeder Neuanlagen geht es darum Alternativen zu verwenden (Pellets, Hackschnitzel). Für Anröchte bietet sich eine große Hackschnitzelanlage mit Fernwärme an.
Bäume binden CO2 erst in einigen Jahren, beim Wachstum nehmen sie nichts oder wenig auf. Viel optimaler ist der Anbau von Hanf. Hanf ist eine sehr alte Kulturpflanze, früher wurde sehr viel Papier (bis zu 80%) daraus hergestellt, weil die Cellulose viel einfacher wie beim Holz herausgelöst werden kann. Segelstoffe und Seile waren aus Hanf. Die erst Levis Jeans aus Hanfstoff, da er stabiles Segeltuch verwendete.
Das Hanfkorn wird von April bis Oktober bis zu vier Meter lang, das jedes Jahr. Hat eine lange Pfalwurzel, kann daher mit Feuchtigkeit umgehen und ist standfest.

 

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GroKo übergeht Umweltbundesamt

blöde leuteDie Verteuerung von Benzin und Diesel, Tempolimit 120 auf Autobahnen, höhere LKW-Maut, Abschaffung der Pendlerpauschale und kein Privileg mehr für Dienstwagen (2017 wurden
rund zwei Drittel der neuzugelassenen Pkw gewerblich zugelassen) sowie weit höhere CO2-Preise als von der Regierung geplant!
Das fordert das Umweltbundesamt, eine Behörde der Bundesregierung, in einem, jetzt erst bekannt gewordenen Gutachten.
Link zur pdf von Umweltbundesamt: https://www.umweltbundesamt.de/_0.pdf

Im gesamten Gutachten wird das Fliegen nicht angesprochen. Natürlich wird es teurer mit einem höheren CO2-Preis, aber man könnte schon einiges dort an CO2 sparen, wenn es direkt besteuert würde oder der Flug durch eine Pflichtteilnahme an einem Projekt (z.B. Bäume pflanzen) teurer würde.
Auch die Landwirtschaft kommt nur kurz in dem Gutachten vor, aber das regelt sich ja in die nächsten 10 Jahren von selbst.

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